Max Schneller: Kann der Wunsch nach Zugehörigkeit radikalisieren?

Shownotes

Warum schließen sich Menschen radikalen Gruppen an? Welche Rolle spielen Einsamkeit, fehlende Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht gehört zu werden?

In dieser Folge von „Kopfsalat“ spricht Sven Haeusler mit dem Aktivisten Max Schneller. Mit 16 Jahren stellte er sich allein einer lokalen Montagsdemonstration entgegen und wurde damit bundesweit bekannt. Seitdem erlebt er Zuspruch, aber auch Hass, Gewalt- und Morddrohungen. Seiner Haltung bleibt er trotz massiver Ausgrenzung in seiner Heimatstadt treu.

Im Gespräch geht der Aktivist der Frage nach, warum Einsamkeit Menschen nicht automatisch radikalisiert, sie aber empfänglicher für Gruppen machen kann, die Gemeinschaft, Anerkennung und einfache Antworten versprechen. Deutlich wird durch seine Erfahrungen zudem, welche Rolle das Lebensumfeld spielen kann und weshalb sich gerade junge Menschen oft nicht gesehen fühlen.

Eine Folge über Mut, Zugehörigkeit, Demokratie und die Frage, wie wir als Gesellschaft verhindern können, dass Menschen Halt an Orten suchen, die Zugehörigkeit durch Ausgrenzung bauen.

Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.

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Bundeszentrale für politische Bildung, Infodienst Radikalisierungsprävention: https://www.bpb.de/themen/infodienst/ Beratungsstelle Radikalisierung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): https://www.beratungsstelle-radikalisierung.de Moderation und Redaktion: Sven Haeusler - http://www.svenson-suite.de/cms/ Audio Editor: Julius Hofstädter Musik und Jingle: Bela Brauckmann - https://www.belabrauckmann.com/ Produktion und Redaktion: Diana Doko, Vera Colditz und Jasmin Hollatz von Freunde fürs Leben e.V. – https://www.frnd.de/ Idee: Sonja Koppitz - https://www.sonjakoppitz.de/ Foto: Benno Kraehahn - https://kraehahn.com/portfolio.html Coverdesign: Stefanie Butscheidt - http://www.grafische-requisite.de/kontakt/

Transkript anzeigen

00:00:00: Der ländliche Raum ist natürlich nicht zu vergleich mit einer Großstadt, muss man so sagen.

00:00:03: Und wir sehen das ja auch, dass aus Deutschland die gebotene Ratte immer weniger wird, dass die vor allem Frauen wegziehen in den Westen.

00:00:10: Dass es immer mehr einsamen Männer gibt, müssen wir leider auch sagen, die ja wirklich aufgrund dieser Einsamkeit diesen Frust irgendwie... anders versuchen, wieder dieses Thema Gemeinschaft zu finden.

00:00:20: Und ich glaube es spielt schon eine immense Rolle, ob man von Berlin, einer Struktur starken Region, wo viele Menschen aufeinander leben, wo man eigentlich so wirklich... Also man hat hier alles vor Ort und das ist ein Problem was natürlich auch im Netztechnischen Raum wurde und sagt Nanna zum Beispiel nicht so ist.

00:00:35: Deshalb macht es schon einen großen Unterschied wie die Menschen halt auch an die soziale Infrastruktur oder generell eine Infrastruktur angebunden sind.

00:00:42: Kopfsalat der Freunde fürs Leben

00:00:44: Podcast

00:00:46: über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf.

00:00:52: Tag!

00:00:53: Und herzlich willkommen!

00:00:54: Mein Name ist Sven Häusler – das wisst ihr eigentlich schon – religiöse Fanatikerinnen, rechtsradikale, linksradikal, radikale Klimaschützerinnen, radicale Feministinnen, Radikaler.

00:01:08: Männlichkeitswahn, Radicalität begegnet uns irgendwie überall Aber man muss gar nicht so weit in die Extreme gehen, auch im gemäßigten Spektrum kann man schon eine Tendenz zur radikaleren Haltung und Überzeugung beobachten.

00:01:24: Schließlich belohnen ja auch Social Media Algorithmen extreme Positionen mehr als Gemäßigte.

00:01:31: Gründe genug also sich das Themenfeld mal genauer anzuschauen und zu gucken wo es Zusammenhänge mit Einsamkeitsempfindungen gibt Denn Einsamkeit radicalisiert Menschen zwar nicht automatisch Aber Einsamkeit kann Menschen empfänglicher machen für Milieus, die genau das versprechen.

00:01:49: Was ihnen fehlt?

00:01:50: Zugehörigkeit, Anerkennung, Sichtbarkeit, Orientierung einfacher Erklärungen und ein klares Wir-Gefühl.

00:01:58: Gerade extremistische Gruppen arbeiten oft mit starker Gemeinschaftsinszenierung und klaren Feindbildern und dem Versprechen aus Ohnmacht wieder Bedeutung zu machen.

00:02:09: Das alles zeigt, Einsamität ist nicht nur Ein Gesundheits- oder Wohlfühltema, sondern kann auch die demokratische Einbindung nachhaltig schwächen.

00:02:19: Und selbstverständlich haben wir heute wieder eine Person zu Gast, die uns bei der Suche nach Antworten weiterhelfen kann.

00:02:27: Er heißt auf Instagram maximal demokratisch ist es im Jahr des neuen Geboren aktuell also ein siebzehn Jahre alt und lebt in einer Kleinstadt namens Bad Dürrenberg an Sachsen-Anhalt.

00:02:38: Ziemlich genau vor einem Jahr, am einundzwanzigsten April zweitausendfünfundzwandzig war er mitten in der Abschlussprüfung seines Realschulabschlusses und entschied, am nächsten Tag das offene Mikrofon der lokalen Querdenkerszene zu nutzen.

00:02:52: Die hatten nämlich am Tag zuvor einen Video einer Holocaust-Leugnerin geteilt.

00:02:57: Auf dem Marktplatz stellte er sich ja so ganz allein auf die Montagsdemo und äußerte ruhig aber sehr klar seine Kritik.

00:03:06: Nach kurzer Zeit musste die Polizei eingreifen, weil es handgreiflich wurde.

00:03:11: Das Video davon landete kurze Zeit später wiederum auf Telegram und den sozialen Medien und wurde dort über eine Million oder anderthalb mal Millionen gesehen und gehört.

00:03:22: der thüringische Ministerpräsident Bodo Rammelow hat kommentiert, Bilabee von den Ersten hat geteilt usw.

00:03:28: Es gab viel Zuspruch und extrem Hass!

00:03:33: Zeitweise spitzte sich die Situation so zu, dass er auf Anraten der Polizei nicht mehr zu Hause schlief und Polizeischutz bekam mitten in seiner Abschlussprüfung.

00:03:42: Das ging auch alles noch weiter – die Bedrohungslage.

00:03:45: da werden wir gleich noch darüber sprechen.

00:03:48: Den Schulabschluss hat er mittlerweile und es weiterhin auf Instagram aktiv immer im Blick hatte dabei was es bedeutet eine Kleinstadt im Osten zu leben und welche Werte er sich für unsere Gesellschaft wünscht.

00:04:01: Kürzlich erhielt er den German Dream Award, in der Kategorie German Dreamer.

00:04:07: Und da war ich zugegen und war sehr bewegt von seiner Rede.

00:04:10: und damit endlich herzlich willkommen Max Schneller!

00:04:14: Ja hallo, freu mich!

00:04:16: Das ist ganz toll das du dich auf dem Weg gemacht hast zu uns und dass wir uns im Präsenz gegenüber sitzen.

00:04:21: Das ist immer sehr viel schöner fürs Gespräch als das so per remote zu machen.

00:04:28: Wir haben zum Einstieg immer, sammeln wir Highlights ein.

00:04:31: Hast du uns ein kleines Highlight deiner vergangenen Tage mitgebracht?

00:04:35: Ein Erlebnis oder Ereignis was dich irgendwie positiv begleitet hat?

00:04:40: Ich glaube nicht in den letzten Tagen aber es gab mal eine direkte... doch!

00:04:44: Gestern gab's direkt Nachricht, die ich auf Instagram bekommen hab.

00:04:47: In der mir eine Frau ... Ich weiß nicht wie alt.

00:04:50: Auf jeden Fall so ein bisschen meine Generation älter auf jeden Fall geschrieben hat, dass sie es unfassbar gut findet, dass ich das mache in Sachsen-Anhalt, dass sich präsent und laut und politisch bin.

00:05:00: Und dass sie mich für die Zukunft ganz viel Glück wünscht und viel Erfolg auch zu wissen.

00:05:05: Da geht's heute um Einsamkeit, ist ja auch ein Thema.

00:05:08: Auch dahin ging.

00:05:09: gesagt hat, daß ich nicht vergessen soll, dass nie alleine bin, viele Menschen um mich drum herum.

00:05:14: und hinter mir habe, die vielleicht nicht immer sichtbar sind.

00:05:16: Aber trotzdem da sind Unterstützung

00:05:17: geben.".

00:05:18: Und das war natürlich eine sehr, sehr schöne Nachricht, die ich bekommen habe.

00:05:23: Das reiht sich an ganz viele tolle Nachrichten, die man abseits des hasst es auch bekommt.

00:05:28: Ja!

00:05:29: Die zu priorisieren, die positiven Nachrichten und sich im Gedächtnis zu manifestieren.

00:05:38: Ich darf auch immer noch ein kleines Highlight mit reingeben.

00:05:42: Ich habe jetzt nicht unbedingt die besten Krankenhauserfahrung oder die positivsten, aber ich war kürzlich auf der Notaufnahme des St.

00:05:51: Joseph-Krankenhauses in Berlin und keine Sorge mir geht's gut!

00:05:54: Ich war nur in die Begleitung.

00:05:56: Aber das waren so unglaublich freundliche nette zugewandte Menschen an allen Stellen am Tag.

00:06:05: Ja, das hat so gut getan.

00:06:06: Und ich hab dann einer Ersten gesagt ... Mann!

00:06:08: Sie sind alle so nett hier und ganz toll, kannte sich nicht unbedingt zu uns.

00:06:13: Ich hatte nur gesagt, ja, aber es ist doch auch das was man braucht in so ner Situation, dass man da nicht irgendwie noch auf unfreundliche Menschen stößt?

00:06:21: Und ich dachte so, ja.

00:06:23: So einfach ist das eigentlich.

00:06:24: Aber dieses Lob wollte ich mal loswerden.

00:06:27: Also das war wirklich ein ... In dieser Notlage ein sehr positives Gefühl, was einem da gegeben wurde Das war sehr schön.

00:06:35: Das war mein Highlight!

00:06:37: Ich kenne zwar noch die Charité hier in Berlin, also das bekannteste Krankenhaus ja anscheinend ist... Aber ich glaube es ist generell ganz doll notwendig in dieser Gesellschaft, dass man wieder freundlicher auch zueinander ist.

00:06:50: Also derzeit verbindet Hass mehr als Liebe muss man sagen.

00:06:54: Wenn man sich das so anschaut bin ich schon manchmal sehr überrascht

00:06:59: Vielleicht auch ne verzerrte Wahrnehmung und je nachdem wo man so den Fokus hinrichtet.

00:07:03: Je nach dem wo man wohnt, ne?

00:07:04: Und

00:07:05: hier fehlt vielleicht auf der Erklärung.

00:07:07: Da hat sich natürlich bestimmt auch irgendwie mit der eigenen Lebensrealität zu tun und mit der Lebenssituation.

00:07:14: Max ich hab... Häufig von Menschen, die sich engagieren gehört dass es bei ihnen so eine Art Tipping Point gab oder ein Erlebnis oder ein Ereignis was sie dazu gebracht hat sich ihrem Engagement zuzuwenden.

00:07:30: Was waren das bei dir?

00:07:31: Was hatten dich dazu bewogen dich diesen Eingangs erwähnten diesen Marktplatz zu stellen und diese Rede zu halten?

00:07:40: Ja, wie du es im Intro schon gesagt hattest war für mich der bewegendste Moment oder den Moment, der wirklich diesen Punkt ausgelöst hat zu sagen ich stelle mich da jetzt hin.

00:07:50: Das besagte Video der Holocaust-Leugnerin Ursula Haferbeck was von einer der Hauptrednerinnen dort geteilt wurde in Telegram und das war für.

00:07:58: Also sie hat das geteilt, wurde dafür angeklagt.

00:08:01: Wurde aber von Staatsanwaltschaften und Richter freigesprochen.

00:08:04: Und da war für mich der Punkt zu sagen also wenn man jetzt achtzig Jahre nach Ende des Holocaust oder nach Ende dieses Hitlerfascismus in Deutschland wieder den Antisemitismus der NS-Zeit verbreiten darf beziehungsweise den Holocaust gänzlich leugnet und relativiert... ...und dafür freigespruchen wird dass hier eine deutliche und eigentlich einen wirklich sichtbaren Grenz überschritten wurde.

00:08:27: Und wenn nach fünf Jahren immer noch kein Widerspruch erfolgt innerhalb dieses kleinen Ortes mit zwölftausend Einwohnerinnen und Einwohnern, dann muss sich ja doch irgendwie noch einer finden.

00:08:36: Also es werden nicht alle diese politische Ideologie, sondern es werden auch viele eigentlich demokratisch.

00:08:42: Aber wo sind die denn?

00:08:43: Warum haben sie sich nicht getraut, sich dahin zu stellen?

00:08:46: Warum muss das ausgerechnet jemand machen der zum Zeitpunkt noch sechzehn Jahre etwa?

00:08:50: Daraus ist viel entstanden.

00:08:52: also das ist gerade schon gesagt.

00:08:54: Dann gerade geteiltes Highlight.

00:08:56: Man bekommt dafür Zuspruch, man bekommt aber auch viel Gegenwärme und viel Hass.

00:09:01: Du hast Polizeischurz erledigt, du hast Androhungen von physischer und verbaler Gewalt erlebt.

00:09:09: Ich glaube das hat noch zugenommen.

00:09:10: seitdem gab es einen Moment wo du es bereut hast dich so zu positionieren?

00:09:17: Also was wir vielleicht korrigieren müssen, es gab keinen Polizeischutz.

00:09:20: Es gab gefahren Abwehrmaßnahmen.

00:09:22: Demnach war meine Adresse einfach nur priorisiert angezeigt bei der Polizei und sie sind verstärkt Streife gefahren.

00:09:28: Du bist

00:09:29: schon voll drin in der Fach-Tebinologie?

00:09:32: Ja ja ich habe so viel Kontakt mit dem Staatsschutz gehabt wie ich wahrscheinlich nicht mal mit bekannten Wohntensprecher also aus das Kleinsing gewesen.

00:09:40: aber Jetzt musst du die Fragen mal stellen.

00:09:43: Gab es einen Moment, wo du so was bereut hast nach all dem, was du jetzt erlebt hast?

00:09:48: Naja also bereuen wahrscheinlich nicht.

00:09:50: Also wenn ich das bereue dann gehe ich in die Kirche.

00:09:52: Aber nein!

00:09:53: Ich habe nichts bereute im Zeitpunkt.

00:09:55: Ich glaube man hinterfragt da nochmal war das jetzt richtig ist zu machen und ich meine jetzt ein Jahr später also fast genau ein Jahr Später.

00:10:02: wir haben ja heute den vierzehnten glaube ich April Nächste Woche ist schon der einundzwanzigste.

00:10:09: Da ist es dann zum ersten Mal, also da gibt's diesen maximal demokratisch einen Jahr lang und hinterfrage ich dann schon noch mal ob das notwendig gewesen ist.

00:10:18: und ich bleibe dabei.

00:10:19: Das war völlig notwendig und das war auch völlig richtig denn damit habe ich eine Debatte losgetreten nochmal zu sagen dass man auf diese Szene genauer schauen muss.

00:10:28: Und zweitens natürlich auch diesen gesamten Anführungszeichen den Osten, natürlich nicht abschreiben darf und auch nicht meinen darf das es alles nur Leute sind die jetzt extremistische Positionen vertreten sondern das ist dann auch ganz eben zum Teil auch viele normale Menschen dort leben.

00:10:44: Wenn Leute von einem Artikel A auf D wählen, dann wählen von einem artikeln der Partei eben nicht.

00:10:50: Das muss man vielleicht auch noch mal hin darstellen.

00:10:52: also mich kotzen ja diese Wahl-Ergebniskarten immer an nach einer Bundestagswahl, wenn dann der gesamte Osten blau eingefärbt ist.

00:11:00: Schauen wir uns bei den Zweiten, also bei diesem Zweitbarergebnis an, wer zweitstärkste Kraft wurde in einzelnen Kommunen?

00:11:05: Dann ist der gesamten Osten meist schwarz vielleicht sogar ein bisschen Linkspartei und irgendwo SPD und der gesamnte Westen ist blau.

00:11:11: Also dieses Phänomen zu sagen dass dieser Rechtsextremismus und Ostdeutschland so ein allgemeines und nur ein ostdeutsches Problem wäre das kotzt mich in dieser Gesellschaft ziemlich an und das macht mich auch wirklich sehr frustriert und wütend.

00:11:25: Es ist ein guter Punkt, auch mal heute darüber zu reden.

00:11:28: Ich merke schon du hast nichts von deiner Motivation verloren und von deinem Antrieb bei dem Thema.

00:11:34: Jetzt ist es ja so dass Zugehörigkeit eine große Rolle spielt beim Thema Einsamkeit worüber wir sprechen und weil wer sich nirgendwo zugehörig fühlt der fühlt sich in der Regel häufig einsam und daraus entsteht oft ein zirkuläres Problem.

00:11:49: das heißt das eine bestärkt das andere und stützt das andere.

00:11:54: Wie ist das?

00:11:55: erst mal, bevor wir auf die Menschen schauen, die du erlebst?

00:12:00: Wie ist es bei dir selber, bei dir persönlich.

00:12:02: Wie waren dein Zugehörigkeitsgefühl vor deiner Rede, vor deinem Engagement, vor deinen Aktivismus und danach Kannst du das benennen?

00:12:14: Ich glaube, vor der Rede war ich noch keine Persona non grata.

00:12:20: Das bin ich mittlerweile wahrscheinlich in einzelnen Regionen, Ortsteilen, Städten weiß ich nicht.

00:12:26: Wenn du einmal kontrovers und einmal sehr unbequem auftritt, dann hast du es dir bei ganz vielen Leuten einfach verschärzt.

00:12:34: Und das ist nicht nur bei irgendwelchen einzelnen normalen Bürgerinnen und Bürgern, sondern tatsächlich auch bei den Bürgermeistern.

00:12:40: Und ich meine, ich habe dafür gesorgt dass diese kleinen Stadt bei Dürrenberg die für ganz viele andere Dinge bekannt ist.

00:12:45: Das Gradierwerk was weiß ich nicht also dieser Seite Traditionen die es dort gibt das diese kleine Kommune bundesweit und auch einmal eigentlich im ganzen deutschsprachigen Raum bis nach Österreich in den Medien war Weil ein sechzehnjähriger sich getraut hat, auf diesem Marktplatz zu stellen.

00:13:02: und den Leuten die dort demonstrieren.

00:13:04: Die immer meinen man darf ja nichts mehr sagen in diesem Land, die aber trotzdem dort mit Mikrofonen und Lautsprecher standen dass er diesen Leuten einmal Kontra gegeben hat.

00:13:12: Und ich glaube nach dieser Rede hat sich natürlich vieles sehr sehr sehr viel sogar gedreht und mittlerweile bin ich glaube nicht mehr so wohl willkommen Aufgenommen innerhalb dieser Gesellschaft.

00:13:26: wieder vor vermute ich mal und das ist so mein Eindruck auch also.

00:13:30: Mein bekommt blicke zu geworfen man sich denkt die müssten jetzt nicht sein, zur Stadt festen werde ich oftmals als Zecke beleidigt und ähnlichem.

00:13:36: also wenn ich irgendwo rumlaufe.

00:13:38: und dass auch zu dem wo man eigentlich sagt man also bestes Beispiel aus Osterfeuer letztes Jahr kurz nach dieser Rede beziehungsweise auch davor dass ich dann im Ortsteil auf dem Osterfeuer war und im Dunkeln, also eigentlich hat man mich nicht gesehen trotzdem als zächerbetät worden bin.

00:13:54: Also offenbar hat man das an meiner Stimme erkannt.

00:13:56: Ich weiß es nicht!

00:13:57: Und das war so ein Aussel sozusagen... Also du bist schon so ein bisschen auf diesem... Also man weiß wer du bist und die Öffentlichkeit ist nicht immer was Gutes.

00:14:06: Ja, das merkt man schon.

00:14:07: Es gibt ein Leben vor diesem XXI-Apparat, es gibt natürlich auch ein Leben danach und das Leben danach ist jetzt gerade zum Beispiel sich hier sitzen, dass ich in der Öffentlichkeit präsent bin.

00:14:17: Dass damit aber ganz viele Probleme einhergehen und da ist natürlich der Hass an erster Stelle auf einen Brasselt.

00:14:26: Markus Lanz würde jetzt fragen was macht das mit dir?

00:14:29: Markus Lenz ist aber nicht das schönste Beispiel.

00:14:31: Ich frag's

00:14:33: trotzdem, was macht das?

00:14:36: Mir?

00:14:36: natürlich macht es so, dass man schon besorgt ist.

00:14:39: Wenn du Nachrichten bekommst in denen ihr geschrieben wird... ...wenn ich dich auf der Straße sehe, ballastig um inklusive Familie,... ...dann ist das ein krasses Gefahrenpotential, wo man wirklich nicht wegschauen darf.

00:14:49: Und dann hinterfragt man sich selbst und dann ist man sehr besorgt.

00:14:52: Natürlich spielt Angst auch immer eine große Rolle!

00:14:54: Also ich würde lügen wenn ich sage, ich hätte keine Angst.

00:14:58: Das wäre völlig gelogen, das wär auch völlig quatsch.

00:15:01: Aber mein Credo ist so ein bisschen... Und dass es auch das was mich ausmacht, dass ich sage, dass Haltung niemals leiser sein darf als Angst und wenn Haltung verloren geht dann übersiegt oder dann siegt die Angst und am Ende traut man sich nichts mehr, da macht man auch nichts mehr.

00:15:15: Dann ist man inaktiv, dann ist man leise und man lässt eigentlich alles über sich ergehen.

00:15:20: So und das is'n Punkt an dem will ich nie sein und den will ich auch nie für mich irgendwie irgendwann wahrnehmen müssen.

00:15:26: denn Es wird nicht auf Ewigkeit zu sein, dass ich natürlich immer so standfest bleibe und sage das brastet alles an mir ab weil irgendwann trifft auch einen falsches Wort ein dann doch schon sehr.

00:15:37: Und ja jede Morddrohung die ich bekommen habe und bekommen werde in Zukunft ist immer so ein Punkt wo man dann Vorsichtiger wird.

00:15:46: Viel, viel vorsichtiger.

00:15:48: Gewaltandrohungen allgemein sind grästig und unappetitlich aber Morddrohungen, Gewaltfantasien natürlich Beleidigung.

00:15:54: Das schaue ich drüber hinweg.

00:15:55: Aber bei Mordrohung muss man schon sehr, sehr vorsichtig und auch wirklich das Konsequenz zur Anzeige bringen.

00:16:01: wenn der Rechtsstaat natürlich eigentlich dahinter im Stich lässt.

00:16:04: Da gehen wir mal davon aus dass er das nicht tut.

00:16:09: Wenn du jetzt so erzählst dann klingt es für mich wirklich sehr danach als wenn halt eben bei dir dieses diese dieses Erleben von Ausgrenzung deshalb nicht zu einem Einsamkeitsempfinden führt, weil da so viel Selbstwirksamkeit ist.

00:16:23: Weil du siehst dass du so viel in Gang setzt damit und das ja, dass es eine Wirksamkeit hat was du da tust...

00:16:31: Naja, ich glaube das unterscheidet mich auch von einigen anderen Akteuren der Politik.

00:16:35: Vor allem von rechts außen.

00:16:36: also junge Menschen neigen ja dazu irgendwo Angehörig oder Anschluss zu finden und meist passiert es jetzt gerade vor allem in Ostdeutschen aber eigentlich generell bundesweit mittlerweile bei solchen neonazistischen Jugendgruppen wie die jungen Nationalisten von der NPD oder die Heimat, von der Jugendorganisation der AfD.

00:16:57: Dass junge Menschen dort Anschluss suchen, so ein Gemeinschaftsgefühl, dass sie nicht alleine sind und ... Das ist das Problem, was ich irgendwie sehe.

00:17:06: Das unterscheidet mich auch von denen.

00:17:07: Ich such mal meinen Anschluss nicht bei solchen Leuten die Hass empfinden, andere Leute abwerten oder Menschen entmenschlichen und so... Ich such mir eher diese Zugehörigkeit beim Menschen, die tatsächlich das Positive ausstrahlen.

00:17:21: Für sie wird wahrscheinlich der Hass das positive sein?

00:17:23: Für mich ist es völlig Schlimmes und was sich eigentlich gar nicht für mich aufnehmen will.

00:17:27: Und das unterscheidet mich ja immens von denen, jetzt gerade sehr, sehr weit nach rechtsfischen und sehr weit dort versuchen Anklang zu finden.

00:17:37: Und es zeigt natürlich diese gesellschaftliche Entwicklung auch in Schulen, auch in der Gesellschaft breit, dass man diesen Rechtsruck, den man ja auch so benennen muss das er eben gerade voranschreitet aufgrund dieser immer negativen Atmosphäre die in diesem Land irgendwie herrscht also alle Menschen Also egal, was man sagt.

00:17:59: Alles ist schlimm und alles ist irgendwie böse.

00:18:01: Und ich finde das, also ich find das komisch.

00:18:03: Ich find es sehr, sehr kurios.

00:18:05: Ja

00:18:05: total!

00:18:06: Das mags als Ding alles echt so tierisch aufgeräumt.

00:18:10: Kannst du das?

00:18:11: Was dir in... Egal ob jetzt im Kommentarspalten oder in tatsächlichen persönlichen Begegnungen, was dir da begegnet, kannst du das dann tatsächlich so differenzieren?

00:18:24: Themen wie Zugehörigkeit von Frustration, die da herrscht.

00:18:28: Vielleicht eben auch von Einsamkeit?

00:18:31: Kannst du dir das tatsächlich so differenziert herauslesen oder ist es einfach eine Riesenmelange?

00:18:35: und du kannst es aufgrund deines Wissens ausdifferenzieren und kannst dann dir sagen ... Ja klar!

00:18:42: Das sind einsame frustrierte Menschen und die rutschen da genau komischerweise in diese merkwürdige Ecke ab und nicht in die positive.

00:18:51: Na ja also Es wäre schön, wenn ich das alles herauslesen könnte.

00:18:55: Also tatsächlich gibt es ja ... Nein, ich weiß nicht, was Studien dazu gibt.

00:18:59: Bekannt war mit

00:19:00: z.B.,

00:19:00: dass junge Menschen vor allem aufgrund von Problemen mit Eltern und dem sozialen eigenen familiären Umfeld, dass die deshalb gerade irgendwo anders versuchen Gemeinschaft zu finden?

00:19:11: Und dass sie deshalb gerade bei solchen Jugendgruppen, die sich im rechtsextremen Bereich aufhalten dass die ja eben auch dieses Gemeinschaftsgefühl von wir hören dir zu, du bist bei uns willkommen.

00:19:24: Wir binden dich ein.

00:19:25: Du bist einer von uns.

00:19:27: Dass sie dieses Gefühl ausstrahlen und das die Familien den Moment einfach kennen.

00:19:30: also ist diese Familien offenbar so krass zerstritten und getrennt sind, dass sich junge Menschen abwenden von ihren eigenen Familien und irgendwo anders Anklang finden wollen.

00:19:40: Und wenn ich das jetzt differenzieren könnte oder wüsste wie man das differenzieren müsste, müsste ich ja genauso mit solchen Leuten sprechen und denen fragen vor, die sich erst mal öffnen und mittels sagen warum sie gerade bei diesen Leuten irgendwie Anklang suchen.

00:19:53: haben Sie wahrscheinlich schon ... weiß ich nicht.

00:19:55: Also haben sie sich so verstanden dass sie überhaupt kein Gespräch zulassen?

00:19:58: Und das ist das was ich auch auf Demonstrationen merke wenn ich denn mal auf die andere Seite komme holen mit den Leuten sprechen kann Dass man oftmals auch merkt dass es Leute sind die... weiß ich nich.

00:20:08: also eigentlich Mit Politik oder mit diesen Themen, die dort bespielt werden überhaupt gar nichts am Hut haben.

00:20:14: Einfach nur so ein bisschen naja wir wollen dabei sein und wenn wir das einfach scheiße finden nach dem Motto also die haben nicht mal eine konkrete... ...eine konkrete Aussage, die sie da treffen können Und das ist so.. Da bin ich immer sehr irritiert und weiß auch nicht wie ich mir den Leuten sprechen soll und dann einmal in der Haus zu finden warum die überhaupt dort sind.

00:20:31: Also

00:20:32: Okay, aber genau das ist ja der interessante Punkt.

00:20:35: Wie du es gerade gesagt hast, dich zieht es zu dem Positiven?

00:20:39: Wie können wir Dinge für alle positiver gestalten?

00:20:42: Andere ziehen es halt eben zu den Verschwörungserzählungen und eben zu oft auch menschenfeindlichen Positionen.

00:20:49: Und dann ist es nur das Wir-Gefühl ... Hey!

00:20:53: Wir sind alle gegen Menschen, aber wenigstens sind wir viele.

00:20:56: So wie auch eine ganz schöne ...

00:20:59: Klingt voll abstrakt, aber leider ja.

00:21:02: Also... Das ist mein Eindruck, dass man tatsächlich mit diesem einfach wir sind gegen etwas viel einfacher vorankommt.

00:21:09: Auch in der progressiven Politik – also da will ich Linkspartei Grüne und SPD an der politischen Parteienlandschaft gar nicht ausnehmen -, dass man diesen Gegenargument immer weiterkommt als mit diesem Für-etwas sein kann.

00:21:22: Also ich bin klar gegen Rechtsextremismus, kann dabei vielen Anklang finden.

00:21:27: Ich bin oder generell sage ich gegen Extremismus, kann bei vielen Anklang finden.

00:21:31: Aber mittlerweile zu sagen, ich bin für etwas also ich engagiere mich für die Demokratie ist in Teilen der Bundesrepublik mittlerweile zu einem Schimpfwort geworden.

00:21:40: Also das ist auch so ein allgemeines Beispiel des Wurte wie Demokratie und Feminismus wirklich zu Schimpftwörtern innerhalb dieser Gesellschaft geworden sind wo ich dann wirklich immer sehr erschrockener über bin dass genau diese Demokratie sich auch alle einfordern dass die mittlerweile schon so verbrannt ist im Wort, dass man das gar nicht mehr.

00:21:56: Also es ist ja auch so das populistische Kräft, der immer sagen, wenn wir von unserer Demokratie reden, dass das ja immer unsere eigene wäre und deshalb werden zum Beispiel die AfD bei parlamentarischen Prozessen nicht teilhaben lassen oder ähnlichem.

00:22:08: Dass man immer dieses, dieses Wir-und-Unsere und... Und dass man diesmal sehr, sehr abwertend definiert.

00:22:19: Ich bin ja manchmal sehr sprachlos innerhalb dieser Debattenkultur, wie das her vorangeschritten ist.

00:22:25: Also ich finde es schon gruselig zu sagen ... Man traut sich eigentlich gar nicht zu sagen, dass man für diese Demokratie engagiert, weil man sie erhalten möchte.

00:22:35: Weil man eben weiß, dieser Begriff bei ganz vielen Menschen irgendwie Wut auslöst oder wirklich Enttäuschung zum Teil auch Traurigkeit und Frustration.

00:22:45: Obwohl die sich nichts anderes wünschen als mit Bestimmung?

00:22:50: Bei manchen zumindest, nicht alle.

00:22:52: Da sind

00:22:52: wir bei der Selbstwirksamkeit, wo ich vorhin meinte, dass ich die bei dir sehe und das Gefühl von Ausgrenzung auch kompensieren kann.

00:23:03: Ich glaube an dieser Stelle können wir uns mal ein bisschen Zahlen angucken.

00:23:07: Die Bertelsmann-Stiftung hat nämlich im Jahr ist es in den Jahren zum Beispiel seit dem Jahr zwanzig Jahre erhoben, dass sich unter den sechzehn bis dreißigjährigen in Deutschland forty-six Prozent moderat oder stark einsam fühlen.

00:23:18: unter den stark einsamen jungen Menschen glauben, sechzig Prozent nicht dass sie politische oder gesellschaftliche Veränderung bewirken können.

00:23:25: Bei denen Nicht-Einsamen sind es zweiundvierzig Prozent.

00:23:28: also das ist einfach ein Drittel weniger?

00:23:30: Hey ich und Mathe!

00:23:32: Dreiundsechzig prozent der Stark Einsamen sind unzufrieden mit der Demokratie in Deutschland bei denen Nicht einsam sind es einundvierzig Prozent also auch da ungefähr eine Diskrepanz von dreißig Prozent.

00:23:46: Sechsen-Siebzig Prozent der stark einsamen jungen Menschen meinen, Politikerinnen nehmen die Sorgen ihrer Generationen nicht ernst.

00:23:53: Bei denen nicht einsam sind es einundsechzig Prozent also immer noch fünfzehn Prozent weniger.

00:23:58: da haben sie recht

00:23:59: und das ist noch keine Radikalisierung.

00:24:02: aber man kann schon so einen Mustererkennung aus Entfremdungen, Unmacht und fehlender Resonanz und das macht dann wahrscheinlich eben so Radikalisierungsangebote einfach auch Anschlussfähiger.

00:24:14: Das heißt, das ist alles eine Folge und vermutlich müssen wir mehr dahin gucken.

00:24:19: was ist der Nährboden?

00:24:20: also wird ne junge Generation zu wenig gehört?

00:24:24: hat man in der Demokratie zu wenig das Gefühl dass man tatsächlich etwas bewirken kann?

00:24:29: oder was ist da los?

00:24:31: Also diese Wahrnehmung des Politikerinnen und Politiker junger Menschen nicht ernst nehmen das ist absolut berechtigt Und es stimmt auch.

00:24:38: Also das beste Beispiel ist dieses Währdienst-Modernisierungsgesetz, was von der Bundesregierung und SPD und CDUC beschlossen wurde im Bundestag, dass an dem Tag es ja einen Schulstreik gab von Schülerinnen und Schülern.

00:24:51: Fünfzig Tausend sind auf die Straße gegangen Und die Politik hat sich nicht mehr ansatzweise dafür interessiert und hat sie im Gegenteil noch belächelt.

00:24:58: Und meinte dann im Bundestag wieder Verteidigungsminister Pistorius, naja da sieht man ja auch dass die, die gegen die Bundeswehr sind das am Ende auch die Bundeswähr für die da sein wird.

00:25:06: So wo ich mir denke Leute es geht nicht darum wer für wen da ist geht darum dass junge Menschen gerade wieder was aufgezwungen bekommen.

00:25:12: also zumindest die Musterung ist ja verpflichtend für alle ab achtzehn wir alle jungen also eine männlichen jungen menschen ab achtzin.

00:25:18: und der sage ich also dass man junge Menschen erst dann sieht und hört, wenn man sie braucht.

00:25:23: Aber die Monate oder Jahre davor eigentlich einen Scheiß um das mal ganz wohl gerne zu sagen ein Scheiß darauf gegeben hat was den jungen Menschen gerade auf der Seele brennt.

00:25:32: Das war zum Beispiel der Klimaschutz.

00:25:34: Dass dort jetzt wieder radikale Umbaumaßnahmen getroffen werden, dass man Klimaschutz als nicht mehr oberisches Stadshil hat sondern einfach sagt es ist einfach gar nicht so wichtig in dieser Gesellschaft.

00:25:43: Dass man gegen den Rechtsextremismus gar nicht mehr so stark ankämpft wie davor, sondern dass man die Positionen von denen mittlerweile einfach übernimmt oder salonfähig macht, mit denen ins Gespräch gehen möchte.

00:25:53: Das ist so ein Punkt wo ich mir denke also wie sehr diese jungen Generationen eigentlich noch vertrauen in die Politik herstellen wenn sie immer und immer wieder diesen ja weiß ich nicht diese UNU Reverse-Karte zurückgeschickt bekommen?

00:26:07: Also was soll denn das?

00:26:08: Ich komme da auch wirklich veräppelt vor, weil man sich für junge Menschen sich für Politik interessieren.

00:26:15: Dann kann ich wissen wie glaubwürdig sind wir eigentlich noch wenn wir jungen Menschen Politik erklären sollen?

00:26:21: So geht mir das ja genauso.

00:26:21: also Ich erreiche diese Generation gar nicht so stark wie manche andere.

00:26:25: Also meine Generation oder meine Zielgruppe die ich auf Social Media erreiche sind tatsächlich die twenty-fünf bis vierundvierzig Jährigen aber nicht die dreizehn bis achtzehnjährigen Weil ich die mit meiner politischen Haltung wahrscheinlich gar nicht erreichen kann.

00:26:39: Also offenbar trifft der Skalentorf Anklang darauf, weil ich irgendwie mit meinen politischen Themen die aber eigentlich auch die interessieren sollten.

00:26:46: Offenbar aufgrund dieser aktuellen Politik kein Anklangen mehr finde.

00:26:50: So und das ist so ein Punkt wo ich mir wirklich Sorgen mache, weil wir sehen jetzt uns eine ganze Generation verloren geht.

00:26:57: also genau daraus entsteht Frustration und genau daraus wenden sich dann populistische rechtsextreme teils auch linksextreme Gruppierung denen zu und geben dieses Gefühl von Gemeinschaft und Behörden dazu.

00:27:07: du bist bei uns hier Du hast hier eine Stimme.

00:27:11: Und das ist so, ja wenn man von der demokratischen Mitteln Anführungszeichen reden möchte es ist natürlich ein absolutes Horrorszenario also...

00:27:21: Ja total jetzt würde ich ja sagen Ich gehe jetzt mal davon aus dass Politiker und Politikerinnen nicht per se dumm sind.

00:27:30: Ich gehe davon aus, dass das intelligente Menschen sind.

00:27:34: So, jetzt hat es uns hier als Freunde fürs Leben-Team und die Redaktion ist es uns gelungen durch Google diese Zusammenhänge herzustellen.

00:27:44: Und diese Zahlen zu finden.

00:27:46: Das heißt so was ist denn da los?

00:27:48: Also es ist ja nicht schwer diese Zusammenhängen herauszustellen oder Menschen wie dir zuzuhören.

00:27:53: das ist ja überall zugänglich.

00:27:54: die Information Die Intelligenz ist da die Informationen sind da.

00:27:57: warum wird dann trotzdem nicht anders gehandelt?

00:28:00: Kannst du dir das erklären?

00:28:02: Naja, bestes Beispiel ist ja Social Media.

00:28:04: Wenn junge Menschen... Also um das mal auf mich zu projizieren warum junge Mensch vielleicht gar nicht meine Inhalte sehen gerade in Sachsen-Anhalt oder Ostdeutschland nicht dann liegt es vielleicht damit zusammen dass sie auf TikTok Instagram ganz anderen Algorithmus als Politik vielleicht haben.

00:28:20: Oder Sie haben einen politischen Algorithmus aber haben so viel von AfD und Kohl geliked dass ich da vielleicht gar nichts mehr vorkomme überhaupt weil das einfach irgendwann so krass So krass dominiert wird und der Algorithmus ja einem dann einfach noch diese Themen vorschlägt, also du musst einmal was wie postet haben von der Welt zum Thema Migration.

00:28:39: Dann wirst du automatisch irgendwie immer mehr in diese Richtung geschickt und bekommst immer mehr dieser Bubble zu geschrieben.

00:28:47: Ja, also... Okay.

00:28:48: Aber das sind jetzt so die Mechanismen von Social Media?

00:28:50: Was ich gerade meinte ist... Und was

00:28:51: ist ein Beispiel dafür?

00:28:52: Es ist

00:28:52: Verhalten und die politischen Entscheidungen.

00:28:54: Also wenn wir sagen irgendwie hey schon im Jahr zwei tausend neunzehn wurde jung Menschen nicht genug zugehört als sie gesagt haben uns liegt Klimaschutz am Herzen und wir halten das für sehr wichtig und wie wissen wo wir zweitausend sechsundzwanzig bezüglich Klimaschutz stehen.

00:29:09: und dass meine ich also.

00:29:11: da ist die Intelligenz Bei den politischen Entscheidern und die Information ist zugänglich, warum wird dann trotzdem gehandelt wie gehandlt wird?

00:29:20: Was dann zur Folge hat dass eine junge Generation sich nicht gehört, nicht gesehen oder ernst genommen fühlt.

00:29:27: Jetzt müsstest du die Politikerinnen und Politiker fragen.

00:29:29: Okay, holen wir doch mal ein rein!

00:29:31: Und jetzt als Überraschungsgast

00:29:32: Friedrich

00:29:33: Merz!

00:29:35: Ja also... Das ist Wahnsinn!

00:29:37: Nein ich glaube ja das muss man die Politik halt fragen, ne?

00:29:40: Also da sind die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in diesem Land und die haben am Ende diesen Auftrag bekommen.

00:29:46: Am dem Dreiundzwanzigsten Februar zwölf Jahrzehnte und Zweiundzwanzig dass sie den politischen Belangen an diesem Land gestalten sollen.

00:29:50: diese politische Verhältnisse Ja, also das muss man tatsächlich die fragen.

00:29:57: Warum sie so handeln wie Sie handeln?

00:29:58: Also ich finde es halt sehr begründen dass ja oftmals damit also warum es restriktive Maßnahmen in der Migrationspolitik gibt ist er automatisch damit gelegt, dass es ja so viele Anschläge gab, die ja von außerirdischen Männern begangen wurden Und man damit jetzt natürlich einen Migrantinnen und Migranten irgendwie über ein Kamm schert.

00:30:18: Und sagt, dass alle irgendwie Messerstecher sind oder alle eine Attentat verüben?

00:30:23: Was ja absoluter Bullshit ist!

00:30:24: Also wir haben eine tolle Debatte über gewaltige Frauen gesprochen und haben festgelegt, Mensch das sind eigentlich immer nur Männer die das begehen.

00:30:31: Das sehen wir auch bei diesen Anschlägen und bei diesem Messerattentaten und was weiß ich nicht es sind immer Männer und da spielt die Nationalität überhaupt keine Rolle.

00:30:38: Und das ist so ein Punkt.

00:30:39: also... Die Politik handelt ja mit irgendwelchen ganz Unsinnigen Begründungen, weil sie meinen, naja es ist ja deshalb so.

00:30:46: Deshalb müssen wir das so machen.

00:30:48: jetzt mit dem Thema Kriminalität und Gewalt und so.

00:30:51: Und das ist ein Punkt wo ich mir einfach... Das sind so ein bisschen Hanebüchen also immer Ausreden irgendwie zu Themen, weil man vielleicht gar keinen Bock hat das umzusetzen.

00:30:58: Also ich glaube nicht dass der CDU jetzt Klimaschutz an erster Stelle steht.

00:31:02: Nach meiner Auffassung geht's darum, wenn die CDU jetzt alleine regieren würde ohne die SPD dann glaube ich hätten wir ganz andere Zeiten hier in diesem Land Und da wäre von diesem Sozialstaat noch weniger übrig, als jetzt schon da ist.

00:31:16: Der wird ja massiv abgebaut!

00:31:18: Ich glaube das ist so ein Punkt... Da fehlt mir auch gleich wieder die Worte weil ich immer denke Gott sei Gott wir verlieren junge Menschen und versprechen immer das Blaue von Himmel in Wahlkampfzeiten aber gleichzeitig interessieren wir uns dann nach wie einem Scheißverdehter.

00:31:36: Also auch als junger Mensch darf ich dies zum ersten Mal bei einer kommunalen Wahl wählen.

00:31:41: für mich bin ich natürlich wirklich voll, naja netztausgesagt tatsächlich sehr verarscht.

00:31:47: Also wenn man weiß Leute, wenn die nicht keine Ernst sind wie soll ich denn überhaupt nur wählen?

00:31:52: Okay wo wir gerade über Kriminalität gesprochen haben habe ich ja auch da noch ein paar Zahlen in Bezug auf politisch motivierte Kriminalitet.

00:32:02: Das heißt, das ist nicht vor dem Hintergrund der Migration.

00:32:04: Sondern das BKA weist für ... oder mittels Internet aus.

00:32:15: Das ist ein Anstieg um knapp dreißig Prozent und zugleich stiegt die Hasskriminalität, zwei tausend vierundzwanzig auf einen zwanzigtausend siebenhundertdreinzwanziger Fälle also mehr als ein Viertel aller politisch motivierten Straftaten.

00:32:28: Und das passt zu dem was Präventionsforschung seit Jahren beobachtet.

00:32:32: eine Radikalisierung verläuft nicht entlang oder häufig nicht entlangen über festes Sehen vor Ort sondern über Plattformen, über Kommentarspalten, über Telegram-Gurpen.

00:32:41: Du hast es schon erwähnt, Meme Kultur, digitale Gegenöffentlichkeit in denen Anerkennung Empörung und Feindbilder sehr schnell miteinander verkoppelt werden.

00:32:52: Wir hatten zu dem Thema auch schon Hate Aid hier zu Gast im Podcast darüber gesprochen.

00:32:58: du hast gerade sexualisierte Gewalt angesprochen usw.

00:33:02: Es heißt Auch da könnte man ja ein bisschen hinschauen und da kann dann nicht Migrationen als Ursache hergewehrhalten.

00:33:14: Und trotzdem kürzt noch beim Bundesprogramm Demokratie, die eben zum Beispiel ... Genau!

00:33:18: Und trotzdem wird genau da halt dann gekürzt.

00:33:21: auch da kriegt man das nicht so richtig zusammen.

00:33:24: was ist die Absicht?

00:33:25: Was ist die Vision?

00:33:26: Wo will man damit hin?

00:33:28: Das ist also halt alles, was online passiert.

00:33:30: Aber trotzdem auch an dich noch mal die Frage, welche Rolle spielt denn der Lebensort?

00:33:36: Welche Rolle spielt es denn, dass du in einer Ostdeutschen ... Kann man Kleinstadt sagen?

00:33:42: Ja.

00:33:42: Eine ostdeutschene Kleinstatt lebst und dir ... Du das ja auch thematisierst!

00:33:48: Warum ist das anders als wenn ich jetzt in Berlin lebe?

00:33:52: Was ich

00:33:52: tue?

00:33:53: Na ja, wie soll ich das sagen?

00:33:56: Ich habe gerade ein paar Gedanken im Kopf und ich versuche sie noch ein bisschen zusammenzukriegen.

00:34:00: Also, ich hatte eine Podiumsdiskussion mit Birgit Lohmeyer.

00:34:03: Vielleicht sagt er die was?

00:34:04: Das ist die Preiserin des Aachen-Aufriedenspreis.

00:34:07: Die macht ja in, glaubt Jamil heißt das?

00:34:10: oder Jamil in MVO, wenn man dieses Festival ... Und das wurde von den Medien als Festival gegen rechts geläbelt.

00:34:18: Und die sagte auf dem Podium vom Female Future Forst Day einmal, dass die Aussies keine Demokratie gewöhnt sind!

00:34:25: dass man sie damals so ... Ich hoffe, ich erzähl jetzt auch wieder richtig.

00:34:30: Dass die das halt einfach vor den Nase geschmissen bekommen haben und ... Ich würde es nicht sagen tatsächlich.

00:34:38: Ich glaube, ja, man hat vieler gemacht bei der Wiedervereinigung von Ost- und Westdarmats und hat die Menschen ins kalte Wasser geworfen.

00:34:47: Sie haben sich eine Demokratie gewünscht, aber erst wussten sie trotzdem nicht was in Demokratie wie sie in ihrer Praxis aussieht.

00:34:55: Ich war schon ziemlich angefressen von diesem Satz, aber natürlich ist es wirklich so.

00:34:59: und wenn man das jetzt so sich anschaut dann merkt man dass viele Menschen vor allem aus dieser extremistischen rechtsextremistischem Reichsbürger Querdenker Szene oftmals immer solche Fantasien von einer starken Person an der Macht haben.

00:35:14: Und dass sie also oftmals nicht diesen Gedanken haben Wir brauchen jetzt eine direkte Demokratie, dass wir wie in der Schweiz der Volks und Scheidurch sind.

00:35:23: Sondern viele von denen auch wirklich auf eine starke Person an der Macht fordern.

00:35:29: Und da bin ich immer so ein bisschen ... dieses Gedanken im Kopf.

00:35:32: Mensch trifft dieser Satz wirklich zu weil man weiß gerade ist das so eine lautstarke Minderheit diese gesamte Ostere Republik sehr, sehr doll dominiert und die dieses Bild nach außen wiedergibt.

00:35:46: Jetzt gibt es natürlich auch endlich viele Menschen, die hier demokratisch fehlen.

00:35:50: Die sich demokratisch engagieren und vor allem für eine gerecht und freundliche Zukunft engagieren.

00:35:56: Und dann hinterfahre ich das trotzdem wieder.

00:35:59: Was ist bei denen anders gelaufen als bei denen jetzt auf die Straße gehen?

00:36:02: Man darf nichts mehr sagen und die Montagsimonstration machen wie damals zu DDR-Zeiten oder ähnlichem...

00:36:09: Ich

00:36:10: glaube, jetzt musst du mal die Frage noch einmal wiederholen.

00:36:13: Damit ich nochmal diese Antwort,

00:36:15: welche Rolle es spielt,

00:36:17: ob ich

00:36:17: in einem ostdeutschen Kleinstadt lebe oder in Berlin?

00:36:22: Macht einen großen Unterschied!

00:36:24: Die Menschen sind ja... Damals sehr unzufrieden gewesen, als die Wende kam und wir ihren Arbeitsplatz verloren hatten.

00:36:31: Würde ich jetzt fünf oder dreißig Jahre später nicht noch mal so als Begründung nennen?

00:36:35: Was ich glaube ist dass viele Regionen gerade in Ostdeutschland ja recht schwach sind.

00:36:41: Das ist bei uns zum Beispiel so das die Menschen unzufrieren sind weil bei uns im Saalekreis das Chemie-Draheäck kurz vorm Ausstand also... Dao und Domo, andere Firmen in Sovent gegangen sind und über fünf old-menschene Arbeitsplätze verloren hätten.

00:36:54: Und das massiver Verlust wäre an den Arbeitskraften innerhalb dieser Region.

00:37:00: Die Rolle in der Asiatik spielt es natürlich trotzdem, dass man hier in Berlin irgendwie immer ein ganz anderes Gefühl von... diesem wieder Gemeinschaft hat, finde ich.

00:37:08: Also der ländliche Raum ist natürlich nicht zu vergleich mit einer Großstadt muss man so sagen und wir sehen das ja auch dass aus Deutschland die gebotene Ratte immer weniger wird, dass sie vor allem Frauen wegziehen in den Westen.

00:37:20: Dass es immer mehr einsame Männer gibt, muss man leider auch sagen, die ja wirklich aufgrund dieser Einsamkeit diesen Frust irgendwie anders versuchen, wieder dieses Thema Gemeinschaft zu finden.

00:37:31: Und ich glaube es spielt schon eine immense Rolle ob man von Berlin, einer Struktur-Staatenregion wo viele Menschen aufeinander leben, wo man eigentlich so wirklich... Also man hat hier alles vor Ort ne?

00:37:42: den Arzt, die Kita, die Schule.

00:37:45: Den Arbeitsplatz ist einfach so... Man kommt eigentlich innerhalb von fünfzehn Minuten von A nach B irgendwie und das ist ein Problem was natürlich auch im ländlichen Raumwohnen Sachsen-Anathes zum Beispiel nicht so ist.

00:37:56: Also einen Arzttermin zu kriegen wenn man am ländischen Raum wohnt dann noch vielleicht ein Bus zu bekommen oder so.

00:38:02: und das sind so viele Punkte.

00:38:03: das ist halt schwer zu vergleichen und deshalb macht es schon großen Unterschied, wie Menschen halt auch an die soziale Infrastruktur oder generell eine solche Infrastruktur angebunden sind.

00:38:13: Und da sage ich halt das man, dass ich zum Beispiel schon krasse Unterschiede sehe.

00:38:17: also ich meine ich komme aus Batirumback zum Beispiel, zwölf tausend Einwohner hier Berlin über zwei Millionen Ja, krass.

00:38:27: Also sehen wir schon... Da sieht man halt wirklich schon diese Unterschiede und weiß halt eben auch welcher herkommt.

00:38:33: Man fühlt sich immer schon ein krasses Erschlagen von dieser Wucht von allem was ja eigentlich ist.

00:38:38: und das ist so Ja, es spielt eine große Rolle.

00:38:41: So kurz gesagt.

00:38:43: Da ist eigentlich schon ne gesamte Bevölkerungsgruppe die sich nicht gesehen fühlt weil sie sich fragt so irgendwie kann hier mal bitte jemand für mehr Busverkehr als nur zweimal am Tag sorgen?

00:38:53: Weil wir müssen ja auch irgendwie halt... Wir brauchen auch ne Infrastruktur!

00:38:57: Ja ich glaube die Politik ist ein bisschen das Problem von der Politik dass sie sich viel zu sehr auf die Großstädte konzentrieren würde.

00:39:04: ich behaupten dass die Menschen im ländlichen Raum immer mehr verloren gehen und man immer mehr auf diese Urban, also urbanistik, auf urbane Gebiete setzt.

00:39:13: Und ja... Ich glaube, es wird schon Unterschied machen.

00:39:18: Wenn die Frau, die Rentnerin in einem kleinen Dorf

00:39:22: z.B.,

00:39:22: ein Corbeta bei uns in Sachsen-Anhalt im Saalekreis oder in Greipau-Wilkauer wie auch immer ... wenn sie weiß dass der Bus halt nicht nur einmal am Tag fährt und sich dann auf ihrem Mann angewiesen ist um einkaufen zu gehen sondern sie weiß Der Konflikt stündlich oder so Und das ist schon so ein großes Problem.

00:39:36: Also ich glaube, das würde schon einen Entsunterschied machen.

00:39:38: wenn die wissen Ja hat sich jemand für uns eingesetzt.

00:39:40: also dass sie auch wissen hier gehört uns jemand und ihr sieht uns jemand Und daran scheitert es ja gerade an ganz vielen Ecken und Kanten.

00:39:49: Würdest du sagen, dass es so Gruppendynamiken gibt?

00:39:54: Ich kenne das Leben in einer Kleinstadt nicht.

00:39:56: Aber ich könnte mir vorstellen ... Es ist auch schwerer sich gegen die Allgemeinheitsmeinung zu stellen.

00:40:04: Du erlebst das selber sehr stark aber gibst dann sowas wie eine Dynamik.

00:40:09: Ja gut, bevor ich mir hier Ärger einhandle dann sage ich halt auch so ja klar.

00:40:14: Ich finde das genauso wie ihr.

00:40:16: also gibt es einen Mitläufer-Tum?

00:40:18: oder ist das wirklich eine tiefe Überzeugung dass man sagt wir wollen den Staat wie wir ihn jetzt vorfinden nicht mehr haben?

00:40:25: Wir wollen was ganz anderes.

00:40:27: Es ist ein Mitläufertum.

00:40:28: also absolut weil man also das beste Beispiel ist wieder Migrationen leider ... das Menschen aus deiner Poch reinpochen und sagen, die machen uns alles kaputt.

00:40:39: Und die haben dener Stochen und dener stochern aber gleichzeitig haben sie das selbst nie erlebt... ... sondern einfach nur von jemand anderem wieder gehört und deshalb aufgenommen gesagt halb... Also deshalb pauschalisiert man auch immer zu sagen, dass alle Migranten irgendwie Schuld für diese wirtschaftliche Lage in diesem Land werden und ähnlichen.

00:40:55: Und das ist so ein Punkt.

00:40:56: also viele Leute machen es einfach nur um... anscheinend irgendeine Unzufriedenheit zu finden, um gegen diese Regierung oder diesen Staat zu sein.

00:41:04: Also manchmal gibt es eigentlich gar keinen Grund und manche sind schon leider so ein Wohlstand zur Wallis, dass man sich ganz recht zu sagen, das die wahrscheinlich schon gar nicht mehr wissen wie gut sie eigentlich in diesem Land leben und dass sie dann halt trotzdem sich immer noch Feindbilder suchen müssen.

00:41:17: und das ist halt in der Politik ja auch sehr praktisch, sich Feindbildern zu schaffen.

00:41:21: also Ulrich Siegmo und der Spitzenkandidat von Sachsen-Anhalt oder generell AfD Politikerinnen und Politiker.

00:41:26: ich würde aber alle Parteien sagen Feindbilder sind politisch immer sehr praktisch, wenn man halt immer narrativ aufbauen kann.

00:41:32: Auf dem kann man dann immer sehr viel zum Teil sehr abstrakte Dinge aufbohren und draufhauen und sagen und machen.

00:41:40: Und das ist so ein Punkt den sieht man natürlich sehr an dieser Gesellschaft und der findet halt auch mehr und mehr auf Zuspruch.

00:41:47: Ja es ist halt so ne?

00:41:51: Interessanterweise findet ja ganz oft eine Umkehrungsstadt also auch dir wird er wiederum vorgeworfen dass du ... extremistische Positionen hast.

00:42:02: Und das krieg ich immer nicht so richtig in meinen Kopf, wie funktioniert denn das jetzt?

00:42:07: Also wenn man eigentlich halt ein Diskurs wieder in die Mitte ziehen will und dann aber vorgeworfen bekommt, so nein du bist jetzt dabei...

00:42:15: Na bestes Beispiel sind ja nicht nur die Rechen, die mir das vorwürfen auch aus der linken Zähne bekommen.

00:42:18: Ich bekomme ganz krasse Vorwürfe.

00:42:21: Thema der Gaza-Konflikt.

00:42:23: Und da wird mir oftmals vorgeworfen, es gibt in der linken Szene diese Begriffe anti-imperialistisch und antideutsch.

00:42:29: Wenn du anti-deutsch bist, bist du Israelfreund und wenn du Anti-Imperialismus bist, du palästinafreund.

00:42:34: Und wenn du nicht israelfreund bist dann bist du eventuell antisemit und weil du nicht palästeinhafreund bis du Genozidunterstützer.

00:42:42: Und die Leute denken mittlerweile so schwarz und weiß, dass ich immer mal als Antideutscher also als Israel-Freund bezeichnet werde.

00:42:49: Weil ich auf einer Demonstration war an der ich unter dem Motto gegen jeden Antisemitismus nicht gesprochen habe, sondern einfach mit demonstriert habe und dort Israel flaggen zu sehen waren seitdem wir mir das ständig vorwirken.

00:43:04: Das ist ein Punkt wo ich mir denke... fangt endlich an, also nicht mal dieses Schwachsweiß zu denken zu haben.

00:43:09: Und das ist auch in der politischen Szene links und rechts so.

00:43:12: Also wenn die Rechten mir vorwerfen, ich sei jetzt der Faschist weil ich sage, ich bin Anti-Fascist was ich ganz lustig finde dann weiß ich nicht warum die... Also für die bin ich ja jemand, der den Mainstream folgt ne?

00:43:22: Der dieser diesem Staat jetzt reu ist.

00:43:24: Ich bin ja bezahlt von den Grünen und ähnlichem.

00:43:27: oder bei dieser Querdecker-Debaur wurde mir nachgesagt ich bin ein V-Mann also jemand vom Verfassungsschutz und sowas.

00:43:33: Das fand ich schon sehr krass.

00:43:35: Manchmal habe ich auch gar keinen Lust darauf, das zu widerlegen.

00:43:39: Weil man weiß die Debatten gehen ewig und sie werden es einfach nicht verstehen manchmal.

00:43:44: Also manchmal ist es wirklich so kräftig zählen dass man einfach wirklich nicht die Lust hat dazu machen.

00:43:49: also da muss man sich den Selbstschutz...also muss man wirklich sagen tue ich mir das jetzt an oder tue mich's mir nicht an?

00:43:55: Und da würde ich mal an den Punkt zu sagen, ich tue mir das jetzt nicht an.

00:43:57: Weil ich nicht will dass sich mehr am Ende so diesen Kopf darüber zermürbe, dass ich am Ende einfach nicht mal klar denken kann.

00:44:03: Ich wollte gerade sagen also... Muss ich jetzt leider auch noch mal dein Alter reinbringen, um über siebzehn Jahre alt?

00:44:09: Also wie soll das eigentlich... Mit Zitzen

00:44:12: könnte man andere Dinge machen.

00:44:13: Man könnte

00:44:13: andere Dinge tun genau.

00:44:16: Was gibt dir denn die Resilienz oder überhaupt halt das Selbstbewusstsein im wahrsten Sinne des Wortes zu sagen okay stopp an dem Punkt wird es mir hier echt zu viel.

00:44:25: Ich muss mich jetzt auch mal rausziehen einfach zu meinem eigenen Schutz und zu meiner eigenen mentalen Gesundheit, weil was dir da nicht alles zugeschrieben wird und in was für Diskussion du reingezogen wirst, wo du wahrscheinlich oft denkst so hey Leute ich wollte einfach nur ein bisschen etwas Gutes tun.

00:44:42: Woher ziehst du deine Resilienz?

00:44:48: Punkte, also Dinge wo ich sagen würde hier bin ich immer an so eine Grenze und dann sage ich muss mich mal zurückziehen.

00:44:53: das zum Beispiel einmal gewesen dass ich im Magdeburg von fünf Männern abgegriffen worden bin.

00:44:57: Und die haben sich in einem Hypekreis vor mir hingestellt und wollten mich als offensichtlich Leute aus der Linksextremen, Linktradikalen Szene und wollen mich zu diesem Thema Palästina oder Israel belehren.

00:45:09: Das war nicht in dem Moment, es war halt ein Einstellungsversuch wo ich mir denke Leute ihr seid bei Weitem älter als ich.

00:45:15: ihr müsst jetzt hier so offensichtlich diesen maskulin Mann spielen, der jetzt im Seventeen-Jährigen erklären will wie er die Welt zu verstehen hat und zu sehen hat.

00:45:23: Und das sind so Punkte wo ich dann wirklich sage wenn das schon in diese Präsente also dass sie in Präsenz einem schon auflauern Wenn es dann schon soweit geht Dass man von den Leuten dann so krass eingeschüchter wird Da muss man sich selbst auch sagen dass man hier auch mal für sich zurück um Punkt ziehen sollte und sagen soll man machen ein bisschen Pause.

00:45:44: Ich meine Als jetzt hier die letzten Wochen und Monate bei mir nachts geklingelt wurde zu Hause, auch einmal eine Person vor der Tür stand.

00:45:50: Habe ich tatsächlich dann für mich ne ganz klare Grenze gezogen, dass ich jetzt erstmal Ruhe brauche?

00:45:55: Ich meine, ich bin aufgrund dieser aktuellen Ereignisse krankgeschrieben weil ich auf Grund dieser psychischen Vorfälle und meiner mentale Gesundheit sehr belasse.

00:46:04: dadurch ist es ja gar kein Thema.

00:46:06: Zu wissen, ich wohne alle einigwohn nicht bei meinen Eltern also ich bin ausgezogen schon das dann zu wissen, man ist jetzt eigentlich völlig allein aufgeschmissen und die Polizei wird auch nicht immer da sein mit was es.

00:46:15: Also man kann ja nur darauf hin aber bis dann mal was durchgegangen ist, bis dann niemand reingegangen ist oder ob es auch wirklich jemanden doß geschickt wurde sind so viele Minuten vergangen dass ich vielleicht schon so spät gewesen sein könnte.

00:46:24: Da muss man sich schon natürlich selbst also eine ganze tage grenze ziehen und natürlich auch selbst sagen bist hierhin noch nicht weit um.

00:46:31: das habe ich gemacht und zwar einige paar wochen inaktiv.

00:46:34: Ich hab jetzt zum Beispiel mehrere Monate lang auf keiner öffentlichen Demonstration gesprochen, weil ich auch mal klar gesagt habe Mensch wenn wir einmal Pause machen dann so.

00:46:43: Ich hab es im digitalen Rahmen weiterbetrieben und hab als öffentlicher präsenten Aktion halt erstmal nichts gemacht.

00:46:49: Und ja also man muss sich die Kraft schon nehmen und ich glaube jetzt bin ich an einem Punkt wo ich sie auch wieder habe.

00:46:54: Also ich hab jetzt einen ganzen Monat lang gehabt um einfach mal runterzukommen und wirklich einfach nichts zu machen und das hat offensichtlich sehr geholfen.

00:47:03: Ja, also mentale Gesundheit ist auch gesundheit und die darf man halt auch nicht verschätzen.

00:47:07: Also wenn es einen mental nicht gut geht dann gibt's einem irgendwann auch körperlich nicht mehr gut und man sollte schon immer sehr sehr viel Wert darauf legen dass man auch mental sehr fit ist.

00:47:20: Das ist nicht nur im beruflichen sondern auch im privaten und gerade wenn junge Menschen Aktivismus machen.

00:47:25: Die jungen Generation ist ja gerade sowieso so vorbelastet wie noch nie.

00:47:29: Also auf diesen jungen Menschen steckt so viel Last eigentlich, wie seit Ende des Krieges gar nicht mehr.

00:47:37: Das muss dieser Gesellschaft wahrgenommen werden.

00:47:41: und deswegen ... bin ich auch immer überrascht, wie krass ausgelastete Therapieplätze zum Beispiel sind von Psychologinnen und Psychologen.

00:47:48: Also die zum Teil schon Leute abweisen müssen also... Ich habe das Beste!

00:47:51: Ich hab jetzt das eigene Beispiel natürlich auch, dass ich oftmals ganz viele Absagen bekommen habe weil sie einfach keine Plätze mehr haben.

00:47:56: So jetzt habe ich zum Glück eingefunden aber trotzdem ist halt keine Selbstverständlichkeit mehr auch dann noch Hilfe zu bekommen.

00:48:02: Daher der Bedarf mittlerweile einfach so groß ist in das Angebot einfach so niedrig.

00:48:05: Ja, da helfen auch vierenhalb Prozent Kürzungen bei der Bezahlung.

00:48:11: Ja,

00:48:11: die Honorare.

00:48:12: Und eine strikte Begrenzung der Plätze für niedergelassene Therapeuten.

00:48:19: Das hilft dann natürlich nicht ... Wie ist das?

00:48:24: Wie steuerst du das für dich, deine Aktivität auf Social Media?

00:48:27: Und inwiefern hatten das eine Ambivalenz.

00:48:29: Weil da begibst du dich ja genau auch in den Raum rein, wo es so leicht ist, dir auch einen Hass entgegenzuschütteln.

00:48:39: Ja, lustigerweise ist Politik manchmal dross.

00:48:42: Aktivismus ist dieser Ort, an dem man sich auch wirklich zugehörig fühlt.

00:48:45: Das merke ich selbst.

00:48:46: also... Ich meine, ich habe es in meinem familiären Umfeld jetzt nicht so.

00:48:49: Ich hab jetzt... Also das ist auf mich bekannt, ich bin zu meiner Mutter und mein Papa kriegt Kontakt und demnach fehlt natürlich auch diese ätterliche Bindung und diese Familiäre, also meine O-Master die Einzige.

00:48:58: Und dann suche man sich natürlich bei Freunden und Ähnlichem sehr viel Zuneigung und sehr viel, sehr, sehr viel Zugerigkeit.

00:49:06: Und die finde ich aber nicht nur da, auch bei der Politik.

00:49:09: Ich habe lange Weggefährten, die mich schon seit Jahren begleiten.

00:49:14: Ich meine, ich bin ja seit einem Jahr politisch aktiv.

00:49:17: Seit Vierzehn bin ich wirklich in einer Partei und seit vierzehn mache ich Politik eigentlich als junger Mensch.

00:49:26: Man muss schon sehr vorsichtig sein!

00:49:29: Ich ziehe mir die Kraft von Leuten, die hinter mir stehen.

00:49:33: Weil mein Problem war bis vor kurzem, dass ich immer ganz viel gebe aber nicht nehme.

00:49:37: Also ich gebe immer ganz viele und strahle viel aus.

00:49:39: Aber selbst dann auch mal zu sagen, ich brauche auch mal was das ist immer so ein bisschen abhandengekommen Und das muss man auch erstmal reflektieren um dann zu sagen vielleicht doch mal keine Demonstration mitmachen oder vielleicht dann doch mal kein Thema aufgreifen weil jetzt vielleicht jemand von dir verlangt also Das ist auch so in der politischen Szene, man muss nicht zu allem eine Meinung haben.

00:50:01: Ja, sehr gut!

00:50:02: Also sehr gut zu hören dass du das offenbar für dich auch steuern kannst und diese Mischung findest aus... Es gibt mir positives Gefühl, es gibt mir das Gefühl von Zugehörigkeit, von Wirksamkeit Und gleichzeitig weiß ich aber auch, dass es in Teilen ein toxisches Umfeld ist, von dem ich mich dann manchmal irgendwie zurückziehen muss.

00:50:21: Ist ja wirklich ein herausfordernder Ballonsakt.

00:50:26: Ich wünsche dir, dass du das weiterhin so gut gelingt.

00:50:30: Das

00:50:30: wird sicherlich sehr ...

00:50:32: Und dass du gut zuhören, dass Du dann stabiles Umfeld hast im Freundeskreis und hat Menschen um Dich rumhaast wo es vielleicht auch mal möglich ist all diese Themen aus dem vorzulassen weil das ist ja eine Herausforderung wenn man sich so intensiv mit etwas beschäftigt und aktivistisch tätig ist dann halt eben nicht bei jedem persönlichen Gespräch auch wieder auf dieses Thema zu kommen.

00:50:53: Ja.

00:50:53: Dann das auch mal auszuklammern Max, hast du einen Bezug zu Musik?

00:50:59: Joa!

00:51:00: Also Musik klingt ja immer super ab.

00:51:02: Auf die Fahrt hierhin habe ich auch Musik gehört und ich höre gar nicht... also vielleicht denken jetzt einige, der hört einfach schon im Diakraftklub und so was, ne?

00:51:09: Ich höre tatsächlich ihr Pop, das sehe ich gar nicht so fetzig ist, sondern er sagt mir dann, wir heißen das nicht Jazz, So, so.

00:51:22: Keine Ahnung.

00:51:22: Auf jeden Fall Musik!

00:51:24: Und da ist zum Beispiel Adele... Also ich bin ja richtiger Fan von der als die hier in München ein Konzert aufgelegt hat.

00:51:30: Da hab' ich gedacht mit einem Scheißer.

00:51:31: Da kannst du nicht hin.

00:51:32: Erstens war die Ticke zu scheißter und zweitens, wie kommst du nach München?

00:51:36: Und dann war's natürlich schon sehr angefressen worden.

00:51:39: Ja also, Adele ist da eine Person, die ich super finde und die auch so ne politische Haltung natürlich auch hat.

00:51:47: Vor allem sehr viel quiergerechte Eintritt.

00:51:49: Und ich glaube eigentlich, also jede Musik die auch mal so im Radio läuft.

00:51:54: Also ich bin da eigentlich eher ... mich kann man mit allem zufrieden machen außer mit irgendeinem Techno-Quatsch und auch nicht mit irgendwelchen Metal oder irgendeinen anderen Gedöns.

00:52:03: Da stehen wir ja eigentlich an den Haaren zu bergen weil ich das jetzt empfinde halt

00:52:08: auch.

00:52:08: Auch wenn ich das begrüße dass du einen Bewusstsein dafür hast nicht immer nur zu geben sondern auch zu nehmen würde ich dich jetzt bitten nochmal was zu geben nämlich ein Song für unsere unsere Kopfsalatsongs.

00:52:19: Oh Gott, oh Gott!

00:52:21: Aber wir können ja ein Adellsong nehmen.

00:52:23: Die sind

00:52:24: immer so emotional...

00:52:25: Emotional ist doch toll.

00:52:27: Was hast du denn gegen die Normalität?

00:52:29: Da

00:52:29: heulen sie alle gleich wenn wir das Ding beginnen.

00:52:31: Ich heule

00:52:32: voll gerne und zu Adell lässt sich tatsächlich gut heulen.

00:52:36: Ja dann ähm...

00:52:37: Kannst du aber was anderes?

00:52:38: Ach

00:52:38: ich überlege gerade, Mensch das ist auch mal so ...ja doch wir nehmen, ah wir nehmen Adell.

00:52:42: Ähm Dabei heißt Water Under the Bridge oder so.

00:52:48: Okay,

00:52:50: wenn da anders heißt packen wir ihn trotzdem drauf?

00:52:52: Ja ich glaube er ist gut.

00:52:55: Der ist nicht so emotional der ist so... Ja

00:52:59: okay das ist der sachlichste Song von dir.

00:53:01: Ich

00:53:03: habe bewusst jetzt nicht gesagt dass er irgendein ist.

00:53:05: also someone like you or rolling in the deep das ist alles zu emotional.

00:53:09: benähen was was ihr Angelehmest.

00:53:12: Das ist zwar Wasser im Titel, aber es bringt das Wasser ziemlich oft nicht mehr.

00:53:18: Du bist ja Fakten-Song von Adeen.

00:53:20: Da zieh ich dir einfach ein paar Fakte nach.

00:53:22: Okay sehr gut packen wir drauf!

00:53:25: Ich packe auch noch einen Song drauf... Einige werden jetzt aufstöhnen, weil so langsam ist die Kopfsalat Songs Playlist eine Nogairis Playlist.

00:53:33: Weil ich jeden neuen Song von Nogiris, ne israelische Künstlerin, drauf packen und sie hat gerade einen neuen Song Stuck in Heaven heißt er Und nach mir in dem Zusammenhang auch ihre Coachella Performance angeguckt.

00:53:45: und es ist einfach... Ich hab's schon so oft erzählt Es ist für mich einfach die großartigste Künstlerin, die es im Moment gibt als Gesamtpaket von Styling, Performance, Choreografie, Inszenierung.

00:53:56: Musiktexte sehr ... immer Texte mit einer Aussage und mich holt die zu hundert Prozent ab.

00:54:03: Und ich versteh nicht, weshalb sie noch nicht ein unglaublicher Weltstar ist!

00:54:11: Ich hol's ja nicht jeden ab, weil ich auch noch dich hab.

00:54:13: Das könnte

00:54:14: daran liegen!

00:54:15: Es ist nicht nur ich, es ist jetzt nicht, dass ihr Erfolg nutzt

00:54:18: oder

00:54:18: so ... Aber die müssen ja.

00:54:19: Achso?

00:54:20: Ja.

00:54:20: Okay.

00:54:20: Ich

00:54:20: komm halt mal rein und dann müssen sie davon kommen.

00:54:24: Nein, das ist hier alles ganz ... Hier ist alles demokratisch im Team.

00:54:29: Da wollen wir gleich mal fragen, stimmt das auch?

00:54:31: Ja, das weite Aussatz kannst du dir fragen genau.

00:54:34: Max, vielen Dank, dass du hier warst.

00:54:36: Vielen Dank für das Gespräch.

00:54:39: großen Respekt vor dem was du da tust und vielen dank dass du das tuest weil es kommt uns allen zugute die hier in der gesellschaft leben und es ist wichtig dass es menschen wie dich gibt.

00:54:50: ich danke dir von herzen dafür und für deine zeit und Uns bleibt jetzt eigentlich nur eins zu sagen

00:54:57: Tschüss.

00:54:59: Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ihr selbst unter einer Depression leidet oder Freunde für Wante und Bekannte dann geht zur Hausärztin oder zum Hausarzt.

00:55:07: Infos zu weiteren Anlaufstellen- und Krisenberatungen findet ihr auf der Homepage von Freunde fürs Leben auf frnd.de.

00:55:16: Dort könnt ihr den Verein und damit auch diesem Podcast mit Spenden unterstützen.

00:55:20: Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit.

00:55:24: Diese Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

00:55:47: gefördert.

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